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Eingewöhnung

Wir gewöhnen nach dem Berliner Eigewöhnungsmodell nach Infans ein!

 

  • Im zentralen Mittelpunkt steht die bereits vorhandene Bindung zu den Eltern (Bezugspersonen) und der neue Bindungsaufbau zu einer sogenannten "Bezugserzieherin".
  • Dabei gilt grundsätzlich: Die Dauer und das Tempo gibt das Kind vor - denn ohne Bindung keine Bildung!  Dies bedeutet, dass die Kinder gestaffelt aufgenommen werden. So kommen höchstens 2 neue Kinder in einer Woche, um individuell auf die Interessen und Bedürfnisse eingehen zu können.

 

 

Für die Eingewöhnung in die Gruppe ist ein Zeitraum von

3 - 6 Wochen (ohne Unterbrechung) vorgesehen!

 

 

 

 

 

Struktur der Eingewöhnung

 

1. Der Elternabend (vor den Sommerferien)

 

- erste Informationen über die Eingewöhnung und den Tagesablauf

 

 

2. Der Hausbesuch (wenige Tage vor Beginn der Grundphase)

 

- individuelles Gespräch und erste Kontaktaufnahme im sicheren Umfeld

- zentrales Thema ist das Kind mit seinen Interessen und Bedürfnissen

 

3. Die dreitägige Grundphase

 

- die Bezugsperson kommt mit dem Kind drei Tage für jeweils eine Stunde in die Einrichtung

- es findet KEIN Trennungsversuch statt

- die Bezugsperson verhält sich passiv (stiller Beobachter), ist aber stets dem Kind zugewandt und somit eine "sicherer Hafen"

- vorsichtige Kontaktaufnahme seitens der Bezugserzieherin

 

4. Erster Trennungsversuch und vorläufige Entscheidung über die Eingewöhnungsdauer

 

Am vierten Tag kommt die Bezugsperson mit dem Kind in die Einrichtung.

Sie begleitet das Kind in die Gruppe, verabschiedet sich und verlässt den Gruppenraum.

Innerhalb der Einrichtung hält sich die Bezugsperson für ca. 20 Minuten im Wartebereich auf.

 

1. Variante

 

Das Kind zeigt Trennungsschmerz, lässt sich ablenken und findet ins Spiel.

 

Nach einer gewissen Zeit kommt die Bezugsperson wieder, nimmt das Kind in Empfang und verlässt gemeinsam die Einrichtung.

 


 

In Absprache wird die Trennungszeit täglich verlängert.

2. Variante

 

Das Kind protestiert, weint und lässt sich auch nach mehreren Minuten nicht ablenken.

 

Der Trennungsversuch wird abgebrochen.

Die Bezugsperson nimmt das Kind in Empfang und verlässt gemeinsam die Einrichtung.

 


 

An den folgenden Tagen (Tag 5+6) kommt die Bezugsperson wieder für eine Stunde in die Einrichtung. 

Es wird an diesen Tagen KEIN weiterer Trennungsversuch unternommen, dieser findet frühestens an Tag 7 statt.

 

 

Schlussphase beider Varianten

 

Die Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist aber jederzeit erreichbar. Das Kind kommt gerne in die Krippe. Dort lässt es sich von der Erzieherin ablenken und findet schnell ins Spiel.